Protestieren Sie gegen die Zerstörung unseres Naherholungsgebietes durch die Baupläne der Stadt!

Denn sonst bezahlen Sie die Zeche – mit steigenden Gebühren und beim nächsten Hochwasser!
Schreiben Sie bis zum 04.05.2017 Ihren Einwand und Ihre Kritik an den Bebauungsplänen 130 (Strassenbau) und 129 (Siedlungsbau vor Kommern-Süd) an:
Stadt Mechernich
Fachbereich 2 Stadtentwicklung Bergstr.1
53894 Mechernich
Sie können Ihre Einwände auch vor Ort zu Protokoll geben – melden Sie sich bei Herrn Schiefer / Fachbereich Stadtentwicklung.
Jede Kritik muss ernst genommen werden!
Weitere Infos unter www.kontra-ostring.de oder schreiben Sie uns an: kontra-ostring-neu@web.de

So erstellen Sie Ihre Eingabe an die Stadt Mechernich unter Einhaltung der Fristen

Die Bürgerinitiative freut sich über den regen Zuspruch und die Unterstützung, die aus der Bevölkerung an uns herangetragen wird. Auch in der Bürgerversammlung am vergangenen Dienstag wurde klar, dass die Bürgerinitiative nicht, wie vom Bürgermeister unterstellt, Partikularinteressen einiger Weniger vertritt, sondern dass im Gegenteil das Ziel von sehr vielen Mitbürgern unterstützt wird. Die Baugebiete und insbesonders die Strasse zu verhindern und den wichtigen Naherholungsbereich zu erhalten und auch die Problematik der Hochwassergefahr zu thematisieren und zu lösen geht alle Bürger an – und dies zeigt sich im Engagement in der Bürgerinitiative.

Wir möchten Sie deshalb auf wichtige Termine und Ereignisse hinweisen, die für Sie als Unterstützer der Initiative wichtig sind.

Besonders wichtig ist die Beteiligung an den Planungen. Diese Beteiligung steht jedem Betroffenen rechtlich zu und sollte genutzt werden. Die Beteiligung ist nur an Fristen gebunden, Sie dürfen einen Endtermin nicht versäumen, sonst ist Ihre Beteiligung schon aus diesem Grunde nicht wirksam. Die Beteiligung ist kostenlos und sollte wie folgt durchgeführt werden:

  • 1. Im Bürgerbrief werden in den nächsten Ausgaben unter der Rubrik “Amtliche Bekanntmachung” die Bebauungspläne vorgestellt und kurz beschrieben. Dies nennt sich OFFENLAGE. Jeder Bebauungsplan (BP) hat eine Nummer, z.B. “129” und eine Kurzbezeichnung, z.B. “Grosser und Kleiner Bruch”.
  • 2. Im weiteren Text der Beschreibung des BP wird ein Frist genannt, mit einen Anfangs- und Enddatum. Innerhalb dieser Frist müssen die Eingaben bzw. Stellungnahmen dort vorliegen.
  • 3. Sie können die gesamten Planunterlagen vor Ort im Rathaus einsehen (Zimmer 115, Fachbereich 2) und gff. Kopien anfertigen. Die Pläne sind auch auf der Internetseite Klick hier: www.mechernich.de zu finden.
  • 4. Sie können Ihre Eingabe / Stellungnahme per Brief an die Stadt senden:

    Stadt Mechernich
    Fachbereich 2
    Postfach 1265
    53887 Mechernich

  • 5. Ihre Eingabe / Stellungnahme kann frei formuliert werden und ist an keine Formvorschrift gebunden. Sie können Ihre Bedenken aller Art vortragen (Verkehrsbelastung, Naturschutz, Tierschutz, Gemeinwohl, Sicherheit, Hochwasser……..). Es reichen einige wenige Sätze, oder ganze “Romane”. Sie müssen Ihre Bedenken nicht begründen, Sie können dies aber gerne tun, indem Sie z.B. Fakten bringen, die Ihre Argumente unterstützen.

Je mehr Eingaben zu den Offenlagen der Bebauungspläne kommen, desto kritischer hat sich die Stadt mit ihren eigenen Planungen auseinanderzusetzen!

ACHTUNG: Wir weisen als Bürgerinitiative auch nochmals auf die Termine hin.
Die beiden Bebauungspläne 129 “Am Großen und Kleinen Bruch” sowie 130 “Strassenbau zwischen Mechernich und Kommern-Süd”
sind in der Offenlage und Eingaben müssen bis zum 04.05.2017 abgegeben werden.
Sollten Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gern über: kontra-ostring-neu@web.de

Die neuen Baugebiete – der große Faktencheck

Die Stadt behauptet, es werde Baufläche benötigt, weil die Nachfrage da ist.
Fakt ist: Aktuell gibt es über 200 Angebote von Häusern und Grundstücken, auch Neubauten.

Die Stadt will jedem das Recht einräumen, seinen Traum vom Bauen zu verwirklichen.
Fakt ist, dass das Recht der ansässigen Bevölkerung auf Naherholung und Erhaltung der Natur ignoriert wird.

Die Stadt stellt die Bebauungspläne 125, 127, 129 und 130 vor, was die Bebauung mit insgesamt über 150 Häusern plus Straßen bedeutet.
Fakt ist, dass bereits jetzt schon weitere Baugebiete vor Mechernich-Nord und Kommern-Süd geplant werden – hier können nochmals über 300 Häuser entstehen.

Die Stadt berechnet, dass der Mechernicher Weg um 1500 Fahrzeugbewegungen entlastet wurde durch den Bahnhofstunnel.
Fakt ist: Durch die neuen Baugebiete nimmt der Verkehr auf dem Becherhofer und Mechernicher Weg erheblich zu – um fast 5000 Fahrzeugbewegungen am Tag.

Die Stadt ist stolz darauf, eine umfangreiche Infrastruktur entwickelt zu haben, welche die neuen Bewohner anzieht.
Fakt ist, dass die Bevölkerung nicht zunimmt, sondern seit Jahren stagniert – und dass dies mit Neubaugebieten am Rand erkauft wurde.

Die Stadt glaubt, dass die Hochwasserkatastrophe im Juni in Kommern und Schaven ein Jahrtausendereignis war.
Fakt ist: In Zukunft werden riesige Flächen durch Häuser und Strassen versiegelt – und das Hochwasserrisiko verschärft.

Statt Planung Stadtplanung – wir fordern Nachhaltigkeit und Schutz der Naherholungsgebiete!

Beteiligen Sie sich, indem Sie in den Offenlagen Ihre Widersprüche formulieren! Achten Sie auf die Termine im Bürgerbrief und
informieren Sie sich hier auf www.kontra-ostring.de!

Nächster wichtiger Termin zur Vorlage der Widersprüche:
Die beiden Bebauungspläne 129 “Am Großen und Kleinen Bruch” sowie 130 “Strassenbau zwischen Mechernich und Kommern-Süd” sind in der Offenlage und Eingaben müssen bis zum 04.05.2017 abgegeben werden.

 

 

Richten Sie Ihren Widerspruch an:

Stadt Mechernich
Fachbereich 2
Herr Schiefer
Postfach 1265
53894 Mechernich

Weitere Widerspruchstermine kommen bald!
Nutzen Sie Ihr Recht auf Kritik und Widerspruch!

Bürgerversammlung zu den geplanten neuen Baugebieten am 04.10.2016

Die geplanten Neubaugebiete zwischen Kommern-Süd und Mechernich-Nord sind das Thema einer Bürgerversammlung, die am Dienstag, 4. Oktober, um 19 Uhr in der Bürgerhalle Kommern stattfindet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen.

Überschwemmungsschäden

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Noch sind die Überschwemmungsschäden nicht behoben, da hat sich die Stadt einen neuen Schildbürgerstreich überlegt:

die maximale Versiegelung zwischen Mechernich-Nord und Kommern.

Klammheimlich wurde vor den Sommerferien beschlossen, bis zu 500 neue Häuser zu ermöglichen.
Statt Natur: mehr Beton und Asphalt.
Warum? Um die Stadtkasse zu füllen!
Seit Jahren handelt Mechernich Ideen- und konzeptionslos. Nun sollen die Bürger die Zeche bezahlen:

– mit im Nachhinein erhöhten Grundsteuern für 2016
– mit einem neuem Häusermeer und maximaler Versiegelung wodurch sich die Überschwemmungsgefahr erhöht.
– mit einem Verlust wertvoller Natur- und Naherholungsgebiete.

Die Stadt lässt ihre Bürger im Regenstehen. Wir müssen uns das nicht gefallen lassen!

Mitbürger aufgepasst: Informiert Euch.

Sonst kommen wir vom Regen in die Traufe.

Bernd Rudolph

Achtung!

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Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
bitte vergessen Sie nicht, Ihre Einwände fristgerecht bis zum Stichtag am 8.8.2016 bei der Stadt Mechernich einzureichen.
mögliche Einwände z.B.:
• Zerstörung des Naherholungsgebietes
• erheblich erhöhtes Verkehrsaufkommen Richtung Katzvey, Kommern-Süd und Kommern
• evtl. hohe Folgekosten z.B. durch Erhöhung der Grundsteuer B, Abwassergebühren, sonstige Anliegergebühren
• gibt es ein Abwasserkonzept für die erneute Flächenversiegelung der neuen Baugebiete, um künftige Hochwasserkatastrophen zu verhindern?
Ihre Einwände können formlos schriftlich, aber auch persönlich/mündlich zur Niederschrift im Rathaus vorgebracht werden.
Rücksprache und Fragen: Sabine Marx-Eckstein 0177/4045463 Kontra-ostring-neu@web.de

Informationen zu den neuen Baugebieten

>> Präsentation zur Vorstellung im Stadtentwicklungsausschuss
>> Ergänzung Präsentation zur Vorstellung im Stadtentwicklungsausschuss
>> Bebauungsplan 125
>> Bebauungsplan 129
>> Bebauungsplan 130

Rothenfeld III

Die Bürgerinitiative KONTRA OSTRING informiert:

Ein weiteres Baugebiet am Mechernicher Weg in Kommern!

Laut Beschluss des Stadtentwicklungssausschusses vom 25.09.2012 soll nun ein weiteres Gelände bebaut werden – “Im Rothenfeld III”.

Die Bürgerinitiative stellt fest:

• Der Verbrauch wichtiger Landschaftsfläche wird weiterhin vorrangig betrieben.
• Zentrumsnahe Siedlungsflächen werden nur zögerlich erschlossen.
• Die Stadt vernachlässigt die Bedürfnisse der Anwohner des Mechernicher Weg und nimmt eine weitere Verkehrsbelastung in Kauf, ohne dies mit einer geeigneten Verkehrsplanung zu begleiten!
• Verkehrskonzepte für den Mechernicher Weg und für den Stadtbereich Mechernich fehlen.• Für ein professionelles Verkehrskonzept werden keine Finanzmittel zur Verfügung gestellt.

Die Bürgerinitiative KONTRA OSTRING wird gegen den Bebauungsplan zum Rothenfeld III Widerspruch einlegen und die Verwaltung auffordern, zunächst ein Verkehrskonzept für die Stadt zu erstellen, bevor weiterer Verkehr durch neue Baugebiete erzeugt wird. Legen auch Sie – bis zum 15.11.2012 – Widerspruch ein!

Wenden Sie sich an:
Stadt Mechernich
Fachbereich 2 – Stadtentwicklung
Bergstr.1
53894 Mechernich

Die Entwicklung der Stadt betrifft auch Sie!

 

Kreistagsmitglied der CDU: “Ostring wird nicht gebaut”

Hans-Josef Engels (Mitglied des Kreistags, CDU) hat eine mögliche Finanzierungsvariante für die „Osttangente Weilerswist“ ins Gespräch gebracht. Demnach soll der Kreis Euskirchen die Umgehung in Weilerswist als Kreisstraße 3 bauen. Finanziert werden könne die Straße mit den Mitteln, die eigentlich für den „Ostring“ in Mechernich gedacht waren. Denn, wie man zwischenzeitlich wisse, werde der „Ostring“ nicht gebaut.

Quelle: Kölnische Rundschau, 03.03.2012

Es geht nur um neue Baugebiete – Ehrlichkeit ist gefragt!

Leserbrief zum Artikel „Letztlich entscheidet die Politik“ / KR 26.01.2012

Am Dienstag Abend wurde bei der Vorstellung der UVS zum Ostring endlich offiziell bestätigt, was die Bürgerinitiative schon lange der Politik vorwirft: Ein Plan des Gutachters des Büros VIA zeigt geplante Baugebiete vor Mechernich-Nord. Laut Gutachter dient der Ostring der Anbindung dieser Gebiete. Wenn man dann berücksichtigt, dass die Entlastungen auf dem Mechernicher Weg trotz Ostrings minimal sein werden, ist klar: Die Politik in Mechernich „verkauft“ den Bürgern den Ostring als Entlastung für den Mechernicher Weg und die Innenstadt und hat dies sogar im Ratsbeschluss so formuliert – dort ist von Verkehrsnotstand und überörtlichem Durchgangsverkehr die Rede. Alle Beteiligten, die sich die Mühe gemacht haben, die Gutachten zu lesen, sollten wissen, dass dies vorgeschobene Argumente sind: Der Verkehr aus Zülpich ist innerhalb von 10 Jahren um 27% zurückgegangen, auf der Ortsumgehung Kommern (B 266) um 10%, am Bahnübergang Mechatronics um 33%, Durchgangsverkehr im Kernort liegt bei 5,5%, der Verkehr aus Mechernich nach Kommern macht gerade 20% aus. Der „Notstand“ entsteht also vor Ort und ist auch nur dort zu lösen.

Dass die Gutachter von einer Stagnation der Verkehrsmenge ausgehen (im Kernort sogar -3%), und die Bevölkerungsprognose zweimalig nach unten korrigiert haben stellt den Ostring noch mehr als entbehrlich dar. Völlig unverständlich ist auch, einen Nutzen zu sehen, wenn der Entlastung einer Fläche von 1,41 ha eine Belastung von 17,63 ha gegenüber steht. Gerade die Offenbarung am Dienstag Abend zeigt: Der Bürger muss von der Politik Ehrlichkeit erwarten. Eine anachronistische Stadtentwicklung, die im Zubetonieren und Besiedeln von Erholungsflächen besteht, findet weder die Zustimmung von Gutachtern noch von den Bürgern mit gesundem Menschenverstand. Lösungen vor Ort und eine geschickte Planung der bestehenden Verkehrsströme sind nicht nur billiger, sondern schneller und einfacher umzusetzen. Hier ist das Können der Verwaltung gefragt – man muss nur wollen!

Bernd Rudolph